Was bedeutet meine Taufe für mich?



Vincent Beyer beim Eröffnungsgottesdienst des JAhres zur Taufe. Foto: Neumann

Statement zum Jahr zur Taufe (Vincent Beyer, 20 Jahre)

 

Als jemand, der vor einem Jahr die Schule beendet hat, seinen Zivildienst in Form eines FSJ leistete und nun die weite Welt sehen möchte, ja, als jemand dessen Leben gerade sehr unstet ist und viele Veränderungen erfährt, ist es gut zu wissen, dass man nicht allein gelassen ist.

Meine Taufe ist für mich eine Zusage Gottes. Dieser Gott möchte, dass ich zu ihm gehöre. Und nicht nur zu ihm sondern auch zu einer großen Gemeinschaft von Christen, in der ich mich aufgenommen fühlen kann.

Es macht mich dankbar, dass meine Eltern sich genau das für mich gewünscht haben. Meine Eltern ließen mich taufen als ich noch viel zu jung war um zu begreifen was da geschieht. Sie wollten für mich, dass ich dieses Zugehörigkeitsgefühl, dieses Geliebtsein auch erfahren kann.

Als jemand der bereits in sehr jungen Jahren getauft wurde war es zwar nicht direkt meine Taufe aber meine Konfirmation in der ich dann die Gelegenheit bekam selbst „Ja“ zu sagen. Ja, zu meiner Taufe, ja, zu dem was meine Eltern und Paten für mich wollten und vor allem ja, zu Gott.

Durch das alles verleiht die Taufe meinem Leben eine ganz andere Dimension. Es ist breit, weil ich zu einer großen Gemeinschaft gehöre die mich trägt, hoch, weil Gott mich zu sich zieht und tief, weil ich immer wieder voll eintauchen kann ins Leben.